DFID_Nepal2015_1Das verheerende Erdbeben in Nepal vom 25. April und die darauffolgende Serie teilweise extrem starker Nachbeben hat auch meinen Kalender durchgeschüttelt. Ende Mai werde ich nach Kathmandu reisen um dort als Teamleader Caritas Schweiz bei der Umsetzung der Nothilfemassnahmen und bei der Einleitung des Wiederaufbaus zu unterstützen. Auszug aus der Medienmitteilung von Caritas Schweiz:

Die Nothilfe von Caritas

Caritas Schweiz ist mit einem Nothilfe-Team vor Ort, darunter auch ein Experte für Wiederaufbau und ein nepalesischer Ingenieur. Das Team beurteilt die Lage in ländlichen Gebieten und Bergregionen und organisiert die Hilfsmassnahmen. Diese konzentrieren sich auf die Provinz Sindhupalchok, die massiv betroffen ist.

Am dringendsten benötigt werden Notunterkünfte. Mit Hinblick auf den im Juni einsetzenden Monsun ist Eile geboten. Zusammen mit Caritas Nepal, Caritas Deutschland und Caritas Österreich organisiert Caritas Schweiz derzeit 80 000 Decken, 20 000 Planen, 1000 Zelte sowie Health-Kits für 30 000 Personen zur Verteilung im ländlichen Raum.

Zudem unterstützt Caritas Schweiz die Hilfsmassnahmen von Caritas Nepal, die 20 000 Not leidende Familien mit Material für Notunterkünfte, Trinkwasser, Medikamenten und Gütern des täglichen Bedarfs versorgt.

Wiederaufbau

Parallel dazu plant Caritas als Partnerorganisation der Glückskette und in Koordination mit anderen Hilfswerken bereits den Wiederaufbau von Häusern und Schulen in der schwer getroffenen Provinz Sindhupalchok. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer erdbebensicheren Bauweise unter Einsatz von lokalen Baufachleuten und Verwendung von lokalen Baumaterialien, in Abstimmung mit der Bevölkerung. Ein besonderer Bedarf an Wiederaufbau besteht bei den Schulen, wie die Abklärung der Caritas-Fachleute vor Ort zeigt. Die meisten Schulen der Region Sindhupalchok sind komplett zerstört oder stark beschädigt.

Written by Fred