Ostafrikanisches Déjà vu

Abseits der Schlagzeilen sucht zurzeit eine extreme Dürre grosse Teile Ostafrikas heim. In einigen Regionen begleitet von kurzen aber schweren Stürmen. Im ländlichen Norden Kenias haben die von der Viehzucht lebenden Bauern und Nomaden bereits bis drei Viertel ihrer Herden verloren. Es droht eine Hungersnot. Vor ziemlich genau zehn Jahren plagte ebenfalls eine tödliche Dürre die Menschen am Horn von Afrika. Ich war damals als humanitärer Helfer selber vor Ort. Meine Bilder stammen aus den Regionen North Horr, Moyale, Marsabit und Wajir im Norden Kenias. Ich befürchte, dass die Fotos heute wieder sehr aktuell sind.
Das erste Bild zeigt die Umgebung der nordkenianischen Kleinstadt Marsabit mit „normaler“ Vegetation.