Teamspirit

Kurzreise nach Delhi. IZA-Profis aus Indien, Bangladesch, Nepal, Kambodscha und Tadschikistan haben sich eine Woche lang mit sozialen und politischen Entwicklungen in Zentral- und Südasien auseinandergesetzt, Trends analysiert und Handlungszenarien entworfen.

Dann hat es noch für den Besuch einer Veranstaltung des indischen Forums der Hausangestellten gereicht. Fast jede Familie in Indien, die es sich leisten kann, hält Hauspersonal, meistens Frauen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Hausgangestellten sind oft sehr schlecht. Das Forum ist eine Art Gewerkschaft, gegründet und geleitet von (ehemaligen) Hausangestellten, welche den Hausangestellten zur Anerkennung als Berufsstand und damit zu mehr Rechten verhelfen wollen.

Armes reiches Indien

In einem Slum von Delhi habe ich heute professionelle Abfallsammler besucht und mit ihnen eine PET-Reziklierstation eröffnet.
Vorgestern war ich noch in Bihar, einem der immer noch bettelarmen Bundesstaaten in dem prosperierenden Land. In einer abgelegenen Dalit-Siedlung (Ureinwohner Indiens, Kaste der „Unberührbaren“) lernte ich viel über Ungerechtigkeit und Überlebensstrategien unter schwierigsten Bedingungen.

Nun ist Essenszeit. Es wartet ein Teller Dal. Am besten schmeckt dieses herrliche Linsengericht aus einfachen (aber sauberen) Strassenküchen; einer wie dieser.